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Gerold Scholz

Legen Sie die Waffen nieder und gewinnen Sie so den Krieg

Offener Brief an den Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin

im November 2026

Ich schreibe Ihnen, obwohl ich Sie nicht leiden kann. Ihr Machogehabe ist schwer auszuhalten, die Art und Weise, wie Sie manipuliert haben, um im Amt bleiben zu können, ist undemokratisch, ebenso, dass Sie Boris Jelzin Straffreiheit versprochen haben. Ich vermute auch, dass Sie Ihr Amt, wie manche anderen auch, dazu benutzen, sich selbst zu bereichern. Ihre gelegentliche Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen ist unerträglich. weiterlesen


Gerold Scholz

Mein Kapital

im Oktober 2026

Friedrich Merz schrieb 2008 das Buch Mehr Kapitalismus wagen. Wege zu einer gerechten Gesellschaft. Mein Motiv, mich damit zu beschäftigen, beruht auf der Annahme, dass Kanzler dazu tendieren, das durchsetzen zu wollen, was sie einmal als Ziele formuliert haben. weiterlesen


Gerold Scholz

Legitimationsfiguren

im September 2026

Auch wenn es keine einheitliche Definition des Begriffes "Krieg" gibt, so kann man doch für den Beginn eines Krieges davon sprechen, dass die Armee eines Staates einen anderen Staat angreift. Das scheint ein klarer Vorgang zu sein. Die folgende Liste zeigt jedoch, wie unterschiedlich ein und derselbe Vorgang beschrieben werden kann. Alle Texte stammen aus Wikipedia. Sie sind damit vergleichbar. Ich unterstelle, dass die dort veröffentlichten Texte den Konsens jener Gruppe von Menschen präsentieren, die aufmerksam sind für ein bestimmtes Thema. weiterlesen


Gerold Scholz

Infotamement

im Mai 2026

Am 10. Mai gab Putin auf einer Pressekonferenz eine Erklärung ab. Diese Antwort wurde fast durchgehend in allen großen deutschen Medien unter der folgenden Überschrift verhandelt: "Putin bringt Schröder als Vermittler ins Gespräch" – so die Tagesschau als Beispiel.

Die Ablehnung des Vorschlages war ebenfalls fast einhellig. weiterlesen


Christoph Butterwegge

Butter statt Kanonen: Rüstung und Militär dürfen den Sozialstaat nicht zerstören

Redebeitrag für den Ostermarsch in Bremen am 4. April 2026

Es freut mich ungemein, nach über 40 Jahren wieder auf einer Kundgebung in Bremen zu sprechen – in den frühen 1980er-Jahren war das Teil meiner Funktion als einer der Sprecher des hiesigen Friedensforums. Zuerst schildere ich, was mich damals zu meinem friedenspolitischen Engagement veranlasst hat. Die autobiografischen Reminiszenzen verbinde ich mit kritischen Reflexionen bezüglich aktueller und künftiger Entwicklungen: Krisen, Kriege und Feindbild(re)konstruktionen liefern dafür ja genug Stoff. Überwiegend fragwürdige Parallelen gibt es wahrlich zuhauf. weiterlesen


Gerold Scholz

Warum ich Pazifist bin

21. Dezember 2025

Ich bin Pazifist, weil ich an das Böse im Menschen glaube und an seine Möglichkeit, sich dumm machen zu lassen. Und ich bin Pazifist, weil ich Verantwortung übernehme: für die Menschen, die jetzt leben und für die nachfolgenden Generationen. weiterlesen